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Weitere Publikationen

Diese Seite enthält Hinweise zu Artikeln, Monographien und Herausgeberschriften der Mitarbeiter des ICEP sowie Zugriffe auf einige Online Texte.

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Aktuelle Bücher

 

Bildung für junge Flüchtlinge - ein Menschenrecht

Im Fokus dieses Buches stehen die Grundlagen und Perspektiven der Umsetzung des Menschenrechts auf Bildung für junge Flüchtlinge in Deutschland. Nach den OECD-Bildungsstudien der vergangenen Jahre ist Deutschland aber noch weit von dem Ziel entfernt, benachteiligte Schülerinnen und Schüler in Deutschland ausreichend zu fördern und allen Kindern und Jugendlichen gleiche Bildungschancen zu bieten. Wissenschaftler und Praktiker plädieren in diesem Buch für eine Verbesserung der Situation von Kinderflüchtlingen im Bildungssystem und in anderen Lebensbereichen. Um die unterschiedlichen Implikationen des Rechts auf Bildung junger Flüchtlinge zu verdeutlichen, werden biografische, sozialwissenschaftliche, ethische und rechtliche Facetten beleuchtet und anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht. Mit Beiträgen von Rita Süssmuth, Vernor Muñoz, Annette Schavan, Maria Böhmer, Georg Auernheimer, Karin Weiss u.v.a..

Lothar Krappmann, Andreas Lob-Hüdepohl, Axel Bohmeyer, Stefan Kurzke-Maasmeier (Hg.): Bildung für junge Flüchtlinge – ein Menschenrecht. Erfahrungen, Grundlagen und Perspektiven

W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2009 (Forum Bildungsethik, 7), 324 S., 29,90 € (D)/49,90 SFr, ISBN 978-3-7639-3547-5

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Das Menschenrecht auf gute Pflege - Selbstbestimmung und Teilhabe verwirklichen

Als Handbuch für Professionelle aus dem Bereich der Pflege, für Betroffene und Angehörige sowie für Verantwortliche aus Politik, Verwaltung und Pflegekassen gibt es Anregungen zur Verbesserung der Qualität der Versorgungsstrukturen und zur Umsetzung der menschenrechtlichen Ansprüche von pflegebedürftigen Personen. Dieses Buch versteht sich als Beitrag zum gesellschaftspolitischen Diskurs um das ethische Gut der Pflege. Es dokumentiert die Ergebnisse der gleichnamigen Fachtagung des ICEP und des Deutschen Caritasverbands im Dezember 2008. Mit Beiträgen von Thomas Klie, Klaus Dörner, Andreas Lob-Hüdepohl, Dieter Hackler, Franz J. Stoffer, Alexander Künzel, Paul-Jürgen Schiffer, Jeanne Nicklas-Faust, Achim Rieger, Hildegard Schröppel, Hans Georg Nehen, Rolf D. Hirsch, Rolf Heine und Katrin Markus.

Elisabeth Fix, Stefan Kurzke-Maasmeier (Hg.): Das Menschenrecht auf gute Pflege. Selbstbestimmung und Teilhabe verwirklichen. Lambertus, Freiburg 2009. (2009, 198 Seiten; ca. € 17,50/SFr 30,50 ISBN 978-3-7841-1926-7)

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Klimawandel und Gerechtigkeit. Eine Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive

Die These der Untersuchung lautet: Der gegenwärtige Klimawandel, der gefährliche Ausmaße anzunehmen beginnt, ist keine Naturkatastrophe, kein unabwendbares Schicksal, sondern menschengemacht und als solcher eine Ungerechtigkeit, die bestehendes Unrecht noch verschärft. Um der Würde des Menschen und des Eigenwertes der außerhumanen Natur willen müssen darum unverzüglich wirkungsvolle Maßnahmen des Klimaschutzes sowie der Anpassung an die Folgen der globalen Erwärmung ergriffen werden. Das Klima ist eine zentrale natürliche Ressource und die Basis allen Lebens. Die globale Erwärmung mit ihren negativen Auswirkungen auf die jetzt lebenden und künftigen Menschen sowie die außermenschliche Natur stellt darum eines der größten ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Probleme des 21. Jahrhunderts dar.

Insofern ist der Klimawandel eine Herausforderung, die eine christliche Ethik nicht unbeantwortet lassen darf. Will die Ethik dem Problem gerecht werden, muss sie ihr Profil ändern beziehungsweise erweitern hin zu einer Ethik der Nachhaltigkeit, welche die drei Dimensionen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit berücksichtigt.

Der christliche Blickwinkel kann dabei einen eigenen heuristischen, begründungstheoretischen und praktischen Beitrag zur Wahrnehmung, Beurteilung und Problemlösung beisteuern. Die Studie folgt dementsprechend in ihrem Aufbau dem methodischen Dreischritt „Sehen – Urteilen – Handeln“ beziehungsweise „Optik – Kritik – Pragmatik“.

Zunächst werden die wesentlichen aktuellen Erkenntnisse über den Klimawandel, seine Symptome, Ursachen und Folgen aufbereitet. Daran anknüpfend wird ein ethisches Gerüst  entfaltet, von dem ausgehend eine Beurteilung des Klimawandels vorgenommen wird. Im Mittelpunkt dieser normativen Überlegungen steht dabei ein Konzept von Gerechtigkeit, das die globale, intergenerationelle und ökologische Dimension umgreift. Ausgehend davon werden Lösungsansätze diskutiert und in eine integrierte Politik des nachhaltigen Klimaschutzes eingebettet.

Anhand des äußerst brisanten und drängenden Problems des Klimawandels leistet der Band einen wichtigen Beitrag zu einer Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive.

Paderborn-München-Wien-Zürich: Schöningh 2009, 534 S., 58,00 EUR, kart. ISBN 978-3-506-76675-5

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