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auf den Seiten des Berliner Instituts für christliche Ethik und Politik (ICEP). 


Aktueller Hinweis!

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Aktuelle Beiträge
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Andreas Lob-Hüdepohl: Kurzstellungnahme zum "Triage-Gesetzentwurf"

In einer Kurzstellungnahme kommentiert Andreas Lob-Hüdepohl den kürzlich durch das Bundesgesundheitsministerium in die Ressortabstimmung gegebenen Gesetzentwurf zur Normierung eines Verfahrens im Falle pandemiebedingt nicht ausreichender überlebenswichtiger, intensivmedizinischer Behandlungskapazitäten. Tatsächlich regle dieser Entwurf jedoch nicht nur ein Verfahren, sondern etabliere „materielle Kriterien zur Priorisierung von behandlungsbedürftigen Patient:innen, die in dieser Form einen unverantwortlichen wie weitreichenden Bruch mit bisherigen anerkannten medizinethischen Grundsätzen” darstellten und sei in dieser Form entschieden zurückzuweisen, so Andreas Lob-Hüdepohl.

Kurzstellungnahme als pdf

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Der Deutsche Ethikrat veröffentlicht seine Stellungnahme "Vulnerabilität und Resilienz in der Krise – Ethische Kriterien für Entscheidungen in einer Pandemie"

Am Montag, den 4. April 2022, veröffentlichte der Deutsche Ethikrat seine Stellungnahme „Vulnerabilität und Resilienz in der Krise – Ethische Kriterien für Entscheidungen in einer Pandemie” und stellte sie im Rahmen einer Pressekonferenz im Haus der Bundespressekonferenz vor. Als stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe im Deutschen Ethikrat kommentierte Andreas Lob-Hüdepohl die Stellungnahme mit einem Statement.

Zur Stellungnahme „Vulnerabilität und Resilienz in der Krise – Ethische Kriterien für Entscheidungen in einer Pandemie”

Zum Statement von Prof. Dr. Alena Buyx · Vorsitzende des Deutschen Ethikrates

Zum Statement von Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann · Mitglied des Deutschen Ethikrates und Sprecherin der Arbeitsgruppe

Zum Statement von Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl · Mitglied des Deutschen Ethikrates und stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe

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Gemeinsamer Appell: Demokratie und Sozialstaat bewahren – Keine Hochrüstung ins Grundgesetz!

Als einer der Erstunterzeichner*innen unterstützt Andreas Lob-Hüdepohl den gemeinsamen Appell zahlreicher Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen aus Kunst, Kultur und Politik sowie der Gewerkschaften. Ihr Protest richtet sich gegen das geplante 100-Milliarden-Euro-„Sondervermögen” für die Bundeswehr sowie gegen das Vorhaben, dauerhaft mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für das deutsche Militär auszugeben. Stattdessen fordern die Unterzeichner*innen eine „breite demokratsche Diskussion über ein umfassendes Sicherheits­konzept, das die Sicherheit vor militärischen Angriffen genauso einschließt wie pandemische und ökologische Aspekte und dem das Konzept der Einheit von Sicherheit und gemeinsamer Entwicklung zugrunde liegt”.

Zum Appell
Zum aktuellen Bericht in der taz

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Tim Reiß zum Triage-Gesetz: Hat das Bundesverfassungsgericht den Gesetzgeber vor eine unerfüllbare Aufgabe gestellt?

Das Bundesverfassungsgericht hat den Gesetzgeber verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass Menschen mit/in Behinderung bei der Zuteilung pandemiebedingt nicht ausreichender überlebenswichtiger intensivmedizinischer Behandlungskapazitäten nicht benachteiligt werden („Triage-Gesetz”). Der Beschluss des Verfassungsgerichts ist in der medialen und politischen Öffentlichkeit als richtungsweisend im Kampf gegen eine Benachteiligung von Menschen mit/in Behinderung beim Zugang zu medizinischer Versorgung eingeschätzt und begrüßt worden. Dieser Einschätzung widerspricht Tim Reiß vom ICEP- Berliner Institut für christliche Ethik und Politik in einem aktuellen Beitrag für den Philosophie-Blog „praefaktisch.de”.

Link zum Beitrag

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Andreas Lob-Hüdepohl zum Gesetzentwurf zur Regelung der Suizidhilfe

In einem Beitrag der neuen caritas bewertet Andreas Lob-Hüdepohl den jüngsten Entwurf eines legislativen Schutzkonzeptes einer Gruppe von Bundestags­abgeordneten um Lars Castellucci, Ansgar Heveling, Kirsten Kappert-Gonther sowie Kathrin Vogel. Das Schutzkonzept soll der Gefahr entgegenwirken, dass ein Suizidwunsch und damit auch der Wunsch nach Assistenz entweder Ausdruck einer Krankheit selbst oder aber unbedacht, nur vor­übergehend, nicht frei verantwortlich oder sogar unbewusst fremdgesteuert ist.

Zum aktuellen Beitrag in der neuen caritas

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Fachkongress "Wissenschaft trifft Praxis: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Herausforderung Inklusion"

Am 26. und 27. September 2022 findet in Ludwigshafen zum fünften Mal der bundesweite Inklusionskongress mit dem Titel „Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Herausforderung Inklusion” statt.

Inklusion ist ein Hoffnungswort und zugleich zu reinem Reizwort geworden. Es aktiviert die Hoffnung auf eine Vielfaltsgesellschaft, in der die Andersheit von Menschen bewusst anerkannt wird und Wertschätzung erfährt. Zielvorstellung ist eine menschenrechtsbasierte Gesellschaft, in der jeder Mensch in seiner Würde geachtet und niemand aufgrund seiner Herkunft, Religion, Behinderung etc. an den Rand gedrängt oder diskriminiert wird. Inklusion bezeichnet den Prozess der Überwindung sozial ausgrenzender Faktoren und der Ermöglichung gesellschaftlicher Partizipation für alle. Auf diesem Weg gibt es viele Hürden zu überwinden, die nicht selten in herausfordernden und sogar dilemmatischen Situationen bestehen. Denn in der sozialen Praxis zeigen sich die Spannungen und Widersprüche zum Zielbild einer inklusiven Gesellschaft nur allzu deutlich. Unter den zum Teil erschwerten Bedingungen etwa schulischer Umsetzung ist Inklusion für manche zu einem Reizwort geworden, das für immer neue Ansprüche steht ohne die Chance, diese aufgrund fehlender Ressourcen und mangelnder Rahmenbedingungen auch nur halbwegs erfüllen zu können. Andere (ver)zweifeln an der Trägheit gesellschaftlicher, politischer, rechtlicher oder verbandlicher Strukturen, welche sich nur langsam einer inkludierenden Praxis öffnen. Wiederum andere machen auf fortbestehende Diskriminierungen und Risiken sozialer Exklusion aufmerksam. Widersprüche und Kritik an überhöhten Inklusionsvorstellungen jenseits des scheinbar Möglichen machen sich breit. In diesem Spannungsfeld möchte der Kongress dazu einladen, gemeinsam Ansprüche und Einsprüche, Widersprüche und Zusprüche zu Inklusion in Kirche und Gesellschaft zu diskutieren und über Gelingensfaktoren sowie nächste Schritte einer nachhaltigen Inklusionspraxis nachzudenken.

Programmbroschüre als pdf
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Zweite Ausgabe des EthikJournals zum Thema "Transformative Digitalisierung in der Sozialen Arbeit" erschienen

Mit der neu erschienenen Ausgabe des EthikJournals liegt nun der zweite Teil zum Themenschwerpunkt „Transformative Digitalisierung in der Sozialen Arbeit” vor. Die Beiträge dieses Schwerpunkts reflektieren Digitalisierungsprozesse (von Teilbereichen) der Sozialen Arbeit besonders unter dem Fokus welchen Zukunftsoptionen, Visionen und normativen Leitoptionen sie folgen – offen oder versteckt, bewusst oder unbewusst. Gleichzeitig werden Überlegungen zu den intendierten und nicht-intendierten Folgen digitaler Technologien und digitaler Kommunikation angestellt, um eine Grundlage für notwendige Reflexionen hinsichtlich der Möglichkeiten und Grenzen der Rolle der Sozialen Arbeit in diesen transformativen Prozessen auszuloten. Während in der ersten Ausgabe des Themenschwerpunkts (02/2021) einleitend vorrangig grundlegende Perspektiven auf digitale Transformationsprozesse angelegt wurden, fokussiert die nun vorliegende zweite Ausgabe (01/2022) tendenziell anwendungsorientierte Analysen, die u.a. auf konkreten Forschungsprojekten basieren.Die vorliegende Ausgabe versammelt Beiträge von Marc Weinhardt, von Christian Ghanem, Robert Lehmann und Markus Eckl, und von Sascha Schierz.

Zur aktuellen Ausgabe des EthikJournals

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Andreas Lob-Hüdepohl auf katholisch.de zu aktuellen Straßenblockaden: "Ziviler Ungehorsam gehört zur Demokratie"

Andreas Lob-Hüdepohl äußert sich auf katholisch.de zur Bewertung der aktuellen, in der öffentlichen Debatte kontrovers diskutierten Straßenblockaden der Gruppe "Aufstand der letzten Generation". Moralisch illegitim seien diese Regelverstöße nicht notwendigerweise, denn ziviler Ungehorsam gehöre zum Lebenselixier einer streitbar-liberalen Demokratie. Inwiefern die Sitzblockaden an Autobahnausfahrten jedoch tatsächlich verhältnismäßig und geeignet seien, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und politische Entscheidungsträger*innen zum Handeln im Sinne der Ziele der Aktivist*innen zu zwingen, das müsse kontrovers diskutiert werden, denn die Zielsetzung, die die Aktivist*innen mit ihrem Handeln befolgen, dürfte in der Gesellschaft auf breite Zustimmung treffen.

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Aktuelle Veröffentlichung: Ökumenisches Kompendium Caritas und Diakonie

Ökumenisches Kompendium Caritas und Diakonie
herausgegeben von Andreas Lob-Hüdepohl und Gerhard K. Schäfer
erschienen am 30.11.2021
im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht

Das Kompendium versammelt auf 695 Seiten unter den neun thematischen Abschnitten Grundlagen und Herausforderungen, Konzeptionen und Dialogbewegungen, Personen und Konfessionen, Diakonie, Verkündigung und Bildung, Ressourcen und Kooperationen, Kollektive Akteur*innen und Organisationsformen, Leiten und Gestalten, Adressat*innen und Aufgabenfelder sowie Diakonie in internationaler Verantwortung Beiträge zu insgesamt 57 Einzelthemen. Mit Michelle Becka, Christian Bernzen, Annette Müller, Petra Mund, Leo Penta, Christian Spieß, Norbert Steinkamp und Monika Treber haben neben Andreas Lob-Hüdepohl zahlreiche weitere aktuelle oder ehemalige Kolleg*innen aus der KHSB maßgeblich zur Entstehung des Kompendiums beigetragen.

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